Gastropraxis Spandau in Berlin.

Enddarmuntersuchung (Rekto-Proktoskopie)

Für die Enddarmuntersuchung ist keine spezielle Vorbereitung erforderlich. Ein Toilettengang vor der Untersuchung, evtl. eine zusätzliche Klystieranwendung ist in der Regel ausreichend. Eine Beruhigungsspritze ist nicht erforderlich, da die Untersuchung nicht schmerzhaft ist.

Die Diagnostik von Hämorrhoiden erfolgt mit einem kurzen starren Rohr (Proktoskop), das wenige Zentimeter in den Enddarm eingeführt wird. Falls eine Salben- oder Zäpfchentherapie nicht mehr ausreichend ist, können die Hämorrhoiden mit einem kleinen Gummiband abgebunden werden, das einige Tage später abfällt (Ligaturtherapie). In seltenen Fällen kann es zu kurzfristigen Schmerzen im Analbereich oder beim Abfall des Ringes zu Blutungen kommen.

Alternativ können die Hämorrhoiden durch Einspritzen einer alkoholischen Lösung verödet werden (Sklerosierungstherapie). Bei beiden Verfahren können in Abhängigkeit vom Ausmaß der Hämorrhoiden mehrere Sitzungen erforderlich sein.

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Die Analvenenthrombose stellt eine schmerzhafte Knotenbildung dar. Ursache ist ein kleines Blutgerinnsel in einer Analvene. In lokaler Betäubung erfolgt nach einem kleinen Schnitt die Entfernung des Thrombus.

Die Analfissur ist ein sehr schmerzhafter Einriß der empfindlichen Analschleimhaut. Hier ist in der Regel die Lokaltherapie mit einer speziellen Salbe ausreichend. Der Heilungsverlauf kann bisweilen langwierig sein.